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Begleiten Sie uns auf unserer Reise entlang von Saale und Unstrut. Die unterstrichenen Wörter werden Sie zukünftig zu ausführlicheren Informationen zum jeweiligen Thema führen. Desweiteren werden Sie die Schönheit dieser Region bald auf zahlreichen Fotos bewundern können.

Von der Quelle bis zum Weinanbaugebiet

Beginnen möchten wir mit unserer Reise durch das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut an der Unstrut.

Nahe Dingelstädt entspringt die Unstrut im oberen Eichsfeld, einer Hochebene, die sich ihren Charakter und die Kultur jahrhundertealter Traditionen bewahrt hat. Als Bach beginnend wird sie auf ihrem langen Weg durch das Thüringer Becken, welches sie in einem ausladenden Bogen nach Süden durchquert, zu einem schmalen Flüsschen. Nach Norden stößt sie schließlich durch einen bewaldeten Höhenzug, dessen westlicher Teil die Hainleite bildet und sich am östlichen Ufer der Unstrut als Schmücke, Schrecke und Finne fortsetzt. Bereits an dieser Stelle verlässt die Unstrut das hauptsächlich von Acker- und Weideland geprägte Thüringer Flachland.

Die Wälder und Flure der Schmücke und Schrecke sind zu einem Naturschutzgebiet zusammengefasst. Bei Sachsenburg beginnt ein Radwanderweg, der dem Höhenzug in südöstlicher Richtung folgt und Eckartsberga dRadwanderer 
 am Unstrutradwegurchquerend in Bad Sulza das Flüsschen Ilm erreicht. Diesem folgt der Radweg stromabwärts, passiert die Mündung in die Saale und erreicht schließlich Bad Kösen und Naumburg, wo er die Unstrutmündung erreicht.

Auf dem Weg dorthin wir die Unstrut nun von steilen, felsigen Hängen und Hügeln gesäumt. Nachdem der Höhenzug passiert ist, eröffnet sich rechts der Blick auf Heldrungen. In dieser kleinen Stadt befindet ein Wasserschloß, welches im . Jahrhundert erbaut wurde. Linksseitig des Ufers befindet sich in etwa 10 km Entfernung die Stadt Bad Frankenhausen. Während des Bauernkrieges haben hier erbitterte Kämpfe stattgefunden. Zum Gedenken an den aufopferungsvollen Mut der einfachen Bevölkerung und ihren Wunsch nach persönlicher Freiheit wurde hier in den 1980er Jahren ein Museum mit Panoramagemälde errichtet.

Weiter stromabwärts durchquert die Unstrut die Stadt Artern. Hier beginnt bzw. endet der Unstrutradweg. Auf ihrem Weg zum Weinanbaugebiet wird die Unstrut nun von den Bergen der Hohen Schrecke im Süden und dem Plateau des Ziegelrodaer Forstes im Norden gesäumt.

An der Stelle, wo das Land weiter wird und sich Wendelsteinöffnet, erreichen wir die Orte Wendelstein, Wiehe und Memleben. Der kleine Ort Wendelstein wird von einer mittelalterlichen Burgruine beherrscht und gibt bereits einen Hinweis darauf, warum sich der hier beginnende Landkreis Burgenlandkreis nennt. Die Burg Wendelstein gewann im 15. und 16. Jahrhundert an Macht. Das Hauptportal des sogenannten „neuen Schlosses“ wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und ist ein prachtvolles Relikt aus der Zeit der Hochrenaissance. In Wiehe wurde mit viel Engagement eine Freilandeisenbahnanlage errichtet. Eisenbahnfans können hier Bahnen verschiedener Spurbreiten in liebevoll errichteter Miniaturlandschaften sehen. Memleben war eine Pfalz und Kloster Memlebenbeliebter Aufenthaltsort von Heinrich I. und Otto I.. Otto II. gründete neben der Pfalz in der Zeit zwischen 976 und 979 eine Benediktinerabtei. Der Ort wird noch heute durch sein Kloster geprägt. Das Kloster hat seine Ursprünge in der christlichen Besiedlungsgeschichte des mitteldeutschen Raumes. Es hatte maßgeblichen Einfluß auf die Missionierung, Ackerbau, Rodungen und schließlich den Weinbau. Heute bietet es in seinen spätromanischen Mauern und der Kulisse seiner kreuzförmigen Pfeilerbasilika den Rahmen für sommerliche Freiluftkonzerte und andere Veranstaltungen.

Die Unstrut von Nebra bis zur Mündung

Der Fluß stößt einige Kilometer weiter auf Nebra, zuletzt über die Grenzen Deutschlands hinaus durch die Himmelsscheibe von Nebra bekannt geworden. Hier treffen wir auf die östlichen Ausläufer des Weinanbaugebietes. Bereits die Anfahrt auf diese ehemalige Kreisstadt ist interessant. Hoch oben auf dem Plateau der Querfurter Platte erhebt sich das Schloß Vitzenburg, ein Renaissanceschloß, das heute gut erhalten ist von einem Förderverein gepflegt wird. In Nebra treffen wir dann auch auf die Straße der Romanik, welche von der Burg Querfurt kommend unseren Weg im Unstruttal nun des öfteren queren wird. Erste Erwähnungen findet die kleine Stadt im Jahre 876. Zwei Schlösser, Reste des alten Stadtkerns und der Stadtmauer und prunkvolle Portäle künden davon, dass der Ort bereits zu frühen Zeiten dank seiner günstigen Lage an wichtigen Handelswegen vom Wohlstand nicht verschont geblieben ist.

Wenig später erreichen wir die Weinbaugemeinden Reinsdorf, Karsdorf und Steigra. Reinsdorf wurde erstmals im Jahre 830 erwähnt. 1127 wurde hier ein Benediktinerkloster gegründet. Die Gemeinden Karsdorf und Steigra führten den Weinbergszehnten an das Kloster ab.

Die Unstrut hat sich mittlerweile zu einem träge mäandernden Fluß entwickelt. Wasserwanderer kann man immer häufiger treffen, was bei der herrlich ruhigen Natur und den vielen Tierarten rund ums Wasser auch verständlich ist. Die Landschaft hat sich ebenfalls verändert. Haben weiter stromaufwärts noch bewaldete Höhenzüge die Unstrut begleitet, sind es jetzt terassenförmig angelegte Kalksteinhänge, die das nördliche Ufer säumen. Im Süden des Flusses erhebt sich eine Hügellandschaft, die aus dichten Laubwäldern und Agrarflächen besteht. Wir befinden uns hier im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland.

Mit dem Paddelboot unterwegs steuert man bald auf ein das Tal weit überragendes Barockschloß hin. Mit etwas Mühe erkennt man des terassierten Ziergarten. Ein Förderverein bemüht sich, das unbewohnte Schloß Burgscheidungen Schloß Burgscheidungen zu erhalten. Nicht zu Unrecht wird behauptet, dass das Schloß der Grafen zu Schulenburg zu den schönsten Stellen im mittleren Unstrutgebiet gehört. Gegenüber von Burgscheidungen, am anderen Ufer der Unstrut, finden wir Kirchscheidungen, ebenfalls ein bekannter Weinbauort der Region. Vor wenigen Jahren wurde der Ort dank seiner beherzten Einwohner zur schönsten Gemeinde Deutschlands gewählt.

Die Unstrut macht jetzt einen Bogen nach Norden und fließt direkt auf den weinbewachsenen Steilhang der Gleinaer Berge zu um kurz davor wieder steil nach Süden auszubrechen. Gleina ist mit seiner Agrargenossenschaft einer der größten Weinbauorte, die in der Winzervereinigung Freyburgorganisiert sind.
Fortsetzung folgt.... 

 

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