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Über die historische Entwicklung des Weinbaus an Saale und Unstrut

Bereits seit über 1000 Jahren wird Wein im Einzugsgebiet von Saale und Unstrut angebaut. In der Zeit der Christianisierung Mitteleuropas waren es vor allem die Benediktiner- und Zisterziensermönche, die Landwirtschaft, Gewerbe und Weinbau im mitteldeutschen Raum einführten. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Klöster und Abteien. Eines der bekanntesten Klöster befindet sich in Memleben.

In der Zeit der Regentschaft der Ottonen entstanden neben den Klöstern auch zahlreiche Burgen, Schlösser und Kirchen, unter anderem der Dom in Naumburg und das Kloster Pforta, welches heute eine Eliteschule beherbergt.  Über die Straße der Romanik -eine durch Sachsen-Anhalt führende Straße entlang bedeutender kultureller und architektonischer Sehenswürdigkeiten der romanischen Zeit- kann man viele sehenswerte Bauwerke entdecken.

In der Folgezeit waren es vor allem Geistliche, Adlige und wohlhabende Bürger, die den Weinbau vorantrieben. Das Weinanbaugebiet wuchs im 16. Jahrhundert auf bis zu 10.000 Hektar an. In den darauffolgenden Jahrhunderten ging der Weinbau jedoch wieder zurück; der Handel mit südlichen Ländern brachte Qualitativ hochwertigere Weine in unsere Region.

Diese Tatsache war schließlich ausschlaggebend für ein neues Qualitätsbewusstsein bei der Herstellung heimischer Weine.

In der Folge organisierten sich die Winzer und konnten durch verbesserte Techniken bei Anbau und Kellerhaltung ihre Ergebnisse verbessern. Dieser Aufschwung fand jedoch durch den europaweiten Befall durch die Reblaus ein jähes Ende. Schließlich kam der Weinbau gänzlich zum erliegen.

Erst die Einführung des Pfropfenrebenanbaus, bei dem Edeltriebe auf reblausbeständige Unterlagen gepfropft wurden, ermöglichte die Wiederbelebung des Weinbaus. Dies ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Freyburger Obstbau-Lehranstalt, aus der später die Winzergenossenschaft Freyburg/Unstrut hervorgehen sollte.

Der sich nun einstellende Aufschwung wurde durch die beiden Weltkriege und die sozialistische Planwirtschaft erneut zurückgeworfen. Erst nach der Vereinigung beider deutscher Länder war es möglich, moderne Züchtungen aufzureben. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Rebfläche kaum 400 Hektar.

 

 

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